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26.06.2009

Stabat Mater - Fragmente

Ein Theater- und Tanzstück


Idee und Regie/Choreografie: Hanna Barczat
Darsteller: Violetta Eufemia Duda, Michael Müller, Doris Röhr

Giovanni Battista Pergolesi (1710 – 1736) komponierte das “Stabat Mater” kurz vor seinem Tode. Die poetischen Sequenzen der Komposition gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. In der Musik Pergolesis liegt eine besondere Schönheit und Poesie, die die Kraft hat, zum Thema Schmerz zu stehen und auf wunderbare Weise zu befreien. Quis est Homo, qui non fleret? Wer ist der Mensch, der nicht (mit)fühlt?

Die 3 Akteure, bewegt von dem musikalischen Zauber der Partitur, suchen nach körperlichen und sinnbildlichen Ausdrucksebenen des Schmerzes und der Liebe als universelle Erfahrung des menschlichen Daseins. Das Stück geht von dem Verlust geliebter Menschen und anderen Trennungen aus. Verletzungen und Wunden, die aus Heimatlosigkeit und Einsamkeit, Macht und Gewalt, Existenz- und Identitätskrisen entstehen, tun weh und diese provozieren gleichzeitig die Kraft des Menschen zur Veränderung, wecken die nie sterbende Hoffnung, aus der ein bezauberndes verzauberndes Lächeln des befreienden Aufatmens eines neuen Anfangs entspringt.

In der ineinander greifenden Form von Tanz und Theater reflektieren die Darsteller rund um diese Themen in einer spektral geheimnisvollen Atmosphäre des flackernden Lichts und der Schatten der Fackeln.