ein ort. fabrik elba. eine stadt. wuppertal.

Janthur, Georg

Malerei

www.georg-janthur.de


Seit rund 13 Jahren widmet sich Georg Janthur den eher unschein-baren, meist nicht beachteten Dingen dieser Welt. Sein Werk ist durchzogen von kleinen und großen Kleinigkeiten des Alltags, die aber, wahrgenommen auf zahlreichen Reisen, in ihrer Summe ein Panorama unserer gegenwärtigen Lebenssituation ergeben, vom Künstler auch als
„Lebenspfuhl“ bezeichnet.

Georg Janthurs Blick reicht über die reine Erscheinung der Dinge hinaus, ohne dabei den„Bodenkontakt“ zu verlieren. Dafür sorgt nicht zuletzt sein Humor, der sich in seinen hölzernen Objekten spiegelt. So fertigt er beispielsweise den bereits gemalten „Rubber Stopper“ auch in überdimensionaler Größe aus bemaltem Holz. Hier wird die Trivialität der Gegenstände auf ironische Weise konterkariert wurde.
(Christian Krausch)
 

Bei den in New York skizzierten Alltagsdingen handelt es sich um Schaufensterauslagen, die Janthur bei seinen Streifzügen durch die Straßen der Stadt entdeckt und im Skizzenbuch festgehalten hat. Es sind solche Dinge, denen dadurch, daß sie in unserem täglichen Leben ständig benutzt werden, keinen wirkliche Aufmerksamkeit zuteil wird.

Da aber jedes noch so kleine Ding seinen Schatten hat, bekommen sie nun als solitäre Dinge – in der Präsentierung auf einem möglichem Regal- bzw. Präsentationsbrett – die Wichtigkeit zugesprochen, die ihnen als Mitglied des ‚WeltDingVerbandes‘ ... dem Querschnitt des Lebens ... zusteht.

 

Odessa-Fleisch (Dinge, mit denen Geschichten beginnen)<br />100 x 75 cm, 2008 Cafe Reggio, NY (Dinge, mit denen Geschichten beginnen)<br />150 x 210 cm, 2008 Odessa-Würste (Dinge, mit denen Geschichten beginnen), Ausschnitt<br />30 x 30 cm, 2008 Safety Pins, NY (Dinge, mit denen Geschichten beginnen), Ausschnitt<br />50 x 50 cm, 2008 Odessa-FLeisch (Dinge, mit denen Geschichten beginnen)<br />90 x 110 cm, 2008